Schulunterschiede

Schulen machen einen Unterschied!

Die Frage der Schulauswahl stellt sich für Erziehungsberechtigte in Wien bereits mit dem Schuleintritt Ihres Kindes. Im Gegensatz zu manchen ländlichen Gebieten, wo es in zumutbarer Entfernung häufig nur eine Volksschule gibt, stehen in Wien stets mehrere zur Wahl. Dies gilt auch für das weiterführende Schulwesen. Es ist nicht nur die Entscheidung zu treffen, ob Ihr Kind nach der Volksschule eine Mittelschule oder eine allgemeinbildende höhere Schulen (AHS) besuchen soll, sondern es ist immer auch zu beantworten, welche Mittelschule bzw. welche AHS. Dies deshalb, weil sich die Schulen in vielerlei Hinsicht unterscheiden. Und diese Unterschiede nehmen stetig zu. Es ist keinesfalls einerlei, welche Schule Sie wählen.

Die nebenstehende Abbildung zeigt mögliche Entscheidungskriterien. Schulen unterscheiden sich in den Betreuungsformen (Halbtagesschule, Ganztagesschule, Internat etc.) wie in den Betreuungszeiten (z.B. Frühbetreuung). Schulen unterscheiden sich in der Ausstattung ebenso wie in der vorhandenen Infrastruktur. Schulen unterscheiden sich im inhaltlichen (Zusatz-)Angebot wie im täglich gelebten pädagogischen Selbstverständnis. Schulen nehmen in unterschiedlicher Weise Einfluss darauf, was, wie, wofür und wie viel gelernt wird.

Manche dieser Unterschiede können für Ihr Kind (& für Sie) von marginaler Bedeutung sein, andere wiederum einen großen Unterschied machen. Schule sollte Freude bereiten, kann aber auch zur Belastung für die ganze Familie werden. Schule sollte zur persönlichen Entwicklung der Heranwachsenden einen wesentlichen Beitrag leisten, kann aber auch Entwicklungsmöglichkeiten verstellen. Schule sollte das Selbstvertrauen Heranwachsender stärken, kann diese mitunter aber auch beschämen. Was davon für Ihr Kind zutreffen wird, ist nur bedingt vorhersehbar. Eine Schule auswählen, heißt: diese Vielzahl an Unterschieden/Möglichkeiten auf ein überschaubares Maß reduzieren, d.h. trotz einer Fülle von Unbekannten gemäß der eigenen Prioritätensetzung  eine Wahl zu treffen. Dabei würde ich Sie gerne unterstützen.

Was macht eine gute Schule aus?

Woran man eine gute Schule erkennen kann, ist auch in der Fachwelt keine ausgemachte Sache. Es werden dabei viele Themen verhandelt, aber ihr Zueinander bleibt offen. Selbst die Aussage, dass in einer guten Schule die Schüler:innen möglichst viel lernen, findet nicht nur Zustimmung.

Für mich als Berater bedeutet das letztlich: Eine gute Schule ist eine Schule, die den Wünschen und Erwartungen der Suchenden weitgehend gerecht wird. Dadurch wird es aber keineswegs beliebig. Die Erwartungen sind meiner Erfahrung nach recht ähnlich. Einigkeit besteht fast durchgängig darin, dass eine gute Schule auszeichnet, dass die Schüler:innen gerne hingehen und dort motiviert lernen.

Des Weiteren erwarten Eltern zumeist, dass eine gute Schule
* ein Rüstzeug für ein gelingendes Leben vermittelt;
* fit für die weitere Schulkarriere macht;
* die Individualität und Selbstentfaltung der Schüler:innen fördert;
* sich als attraktiver Lebensraum versteht. 

Schulen werden in der Regel nicht allen diesen Zielsetzungen gleichermaßen gerecht. Sie setzen auch dahingehend unterschiedliche Schwerpunkte. Es liegt an Ihnen, dies mit Ihren Prioritäten abzustimmen. Ich kann Sie dabei unterstützen.